Von Dr. María Fernanda Peraza Godoy - Fachärztin für Urologie, Andrologie und Sexualmedizin. GUA Urologie und Andrologie.
Inhaltsübersicht
- Warum jetzt darüber reden?
- Was werden Sie in diesem Leitfaden finden?
- Die 3 häufigsten STIs, die wir in der Beratung sehen
- "Was ist, wenn ich keine Symptome habe?"
- Die 1-3-3-Regel, um sich selbst zu testen, ohne verwirrt zu werden
- Zeitfenster: Wann wird nach einer riskanten Praktik getestet?
- Praktische Prävention: Was funktioniert?
- Schnelle "Vorher-Durchgang-Nachher"-Checkliste
- Warum Präventionsbotschaften nicht ankommen (und wie man sie ankommen lässt)
- Wie wir Sie in GUA begleiten
- Vereinbaren Sie noch heute einen Termin
Warum jetzt darüber reden?
Sexuell übertragbare Infektionen (STIs) sind in Spanien und Europa auf dem Vormarsch. Sie betreffen vor allem junge Männer, aber niemand ist davor gefeit. Die gute Nachricht: Man kann ihnen vorbeugen, sie rechtzeitig erkennen und behandeln. Mit diesem Artikel möchten wir Ihnen klare Kriterien an die Hand geben, ohne Angst zu machen oder zu moralisieren, damit Sie fundierte Entscheidungen über Ihre sexuelle Gesundheit treffen können.
Hier finden Sie
- Welche Geschlechtskrankheiten bei Männern heute am häufigsten vorkommen und wie sie sich äußern.
- Die 1-3-3-Regel, um zu entscheiden, wann man sich selbst testen sollte.
- Praktische Präventionstipps für vaginalen, analen und oralen Sex.
- Was ist zu tun, wenn Sie einen festen Partner haben, wenn Sie neue Partner haben oder wenn Sie Chemsex praktizieren.
- Impfstoffe, die Sie schützen.
- Wie wir Sie bei GUA begleiten: Vertraulichkeit, Tests, Behandlung und Nachsorge.
Die 3 häufigsten STIs, die wir in der Beratung sehen
1) Gonorrhöe
Was es ist: ein Bakterium(Neisseria gonorrhoeae), das durch ungeschützten vaginalen, analen oder oralen Sex übertragen wird.
Typische Symptome bei Männern: Juckreiz beim Wasserlassen, dicker Harnröhrenausfluss (gelb/grünlich), Hodenschmerzen oder -schwellungen. Rektale Schmerzen oder Ausfluss und Halsschmerzen nach Oralverkehr können ebenfalls auftreten. Manchmal treten keine Symptome auf.
Warum sie besorgniserregend ist: Schnell fortschreitend und mit Antibiotikaresistenz verbunden. Erfordert eine angemessene Diagnose und die Wahl der Behandlung.
Verbreitung: durch Kontakt mit infizierten Sekreten. Auch während der Geburt (von der Mutter auf das Kind). Wirdnicht durch Handtücher, Toiletten oder Schwimmbäder übertragen.
Mehr Informationen: Gonorrhöe - Test und Behandlung in GUA.
2) Chlamydien
Was es ist: Chlamydia trachomatis-Infektion. Sehr häufig und oft stumm.
Symptome bei Männern: klarer oder dünner Ausfluss, Juckreiz beim Wasserlassen, Unwohlsein im Becken oder Hodenschmerzen. Im Enddarm: Schmerzen, Tenesmus, Ausfluss. Im Rachen: Reizung.
Grund zur Besorgnis: weil sie unbemerkt bleiben und andere Infektionen begünstigen kann. Bei Männern kann sie durch eine Nebenhodenentzündung kompliziert werden.
Es wird übertragen: durch Sex ohne Kondom (vaginal, anal oder oral) und durch Kontakt mit Sekreten. Eine perinatale Übertragung kommt vor.
Weitere Informationen: Chlamydien - Diagnose und Behandlung.
3) Syphilis
Was es ist: Verursacht durch das Bakterium Treponema pallidum. Sie entwickelt sich in Phasen.
Leitsymptome:
- Primär: ein schmerzloses Geschwür (Schanker) an den Genitalien, am Anus oder im Mund.
- Sekundär: Ausschlag an Handflächen und Fußsohlen, Plaques auf den Schleimhäuten, Fieber, Unwohlsein.
- Latent: keine Symptome.
- Tertiär (spät): kann Herz, Gehirn und andere Organe betreffen.
Übertragung: durch direkten Kontakt mit dem Geschwür beim vaginalen, analen oder oralen Sex. Sie kann auch während der Schwangerschaft übertragen werden.
Weitere Informationen: Syphilis - Tests und Behandlung.
"Was ist, wenn ich keine Symptome habe?"
Die meisten sexuell übertragbaren Infektionen können ohne eindeutige Symptome verlaufen, insbesondere Chlamydien und Gonorrhö. Wenn Sie also sexuell aktiv sind, lohnt es sich, regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen durchführen zu lassen und Tests in allen exponierten Bereichen (Harnröhre/Urin, Rektum und Rachen) zu verlangen, nicht nur im Urin.
Um dies in Ihre Routine zu integrieren, können Sie online einen Termin vereinbaren oder uns schreiben.
Die 1-3-3-Regel, um sich selbst zu testen, ohne verwirrt zu werden
- 1 → Wenn Sie einen festen Partner haben und den Partner nicht wechseln, einmal im Jahr. Wenn Sie Ihren Partner wechseln, lassen Sie sich testen.
- 3-6 → Wenn Sie neue oder mehrere Partner gleichzeitig haben, alle 3-6 Monate.
- 3 → Wenn Sie MSM (Männer, die Sex mit Männern haben) sind, PrEP verwenden, Chemsex praktizieren oder häufig kondomlosen Sex haben, alle 3 Monate.
Fordern Sie Tests entsprechend Ihren Praktiken an: Harnröhre (Urin oder Exsudat), Rektum und Rachen. Fügen Sie je nach Fall Serologien (Syphilis, HIV) und Hepatitis hinzu.
Verstärken Sie Ihren Plan mit unseren Inhalten zur sexuellen Gesundheit und fordern Sie Ihr Screening an.
Zeitfenster: Wann wird nach einer riskanten Praktik getestet?
- Chlamydien/Gonorrhöe (PCR/NAAT): zuverlässiger Nachweis ab der ersten bis zweiten Woche nach der Exposition. Wenn Sie Symptome haben, testen Sie früher.
- Syphilis (Serologie): Antikörper werden in der Regel nach 3-6 Wochen nachgewiesen; ein sehr früh negativer Test kann eine Wiederholung des Tests erfordern.
- HIV (4. Generation): definitives Ergebnis 6 Wochen nach Risikokontakt. Ist das Ergebnis vorher negativ, kann eine Überwachung erforderlich sein.
Si hay síntomas compatibles, no esperes: consulta y valora tratamiento presuntivo. Después podrás repetir pruebas para confirmar curación.
En riesgo reciente (<72h), valora consulta urgente.
Praktische Prävention: Was funktioniert?
Das Unverhandelbare
- Kondom: von Anfang bis Ende bei Vaginal-, Anal- und Oralverkehr verwenden. Wechseln Sie die Kondome, wenn Sie die Praktiken ändern.
- Gleitmittel: auf Wasser- oder Silikonbasis; vermeiden Sie es, das Kondom zu beschädigen. Schmieren Sie den Analverkehr immer mit einem Gleitmittel.
- Regelmäßige Tests: Wenden Sie die 1-3-3 an. Integrieren Sie die Tests in Ihre Gesundheitsroutine.
- Benachrichtigung und Behandlung der Partner, wenn ein Test positiv ist.
- Impfungen: HPV, Hepatitis A und B. Weitere Informationen finden Sie auf unseren Seiten zu HPV undHepatitis.
verhandelbar (je nach Kontext)
- Partnervereinbarungen: Monogamie, "ausgehandelte Monogamie", Verwendung von PrEP oder Einverständnis zu Tests vor dem Verzicht auf Kondome.
- Orale Barrieren: Kondom für oralen Penis-Mund-Sex; Latexbarrieren für Oral-Vulva-Anus-Sex.
- Selbstexsudate: Einige Kliniken erlauben pharyngeale/rektale Selbsttests (bequem und wirksam), fragen Sie danach.
Wenn Sie einen umfassenden Ansatz für die urogenitale Gesundheit suchen, sollten Sie auch unseren Abschnitt über den männlichen Beckenboden und andere Inhalte auf dem Blog lesen.
Schnelle "Vorher-Durchgang-Nachher"-Checkliste
- Vorher: Kit mitbringen (Kondome, Gleitgel, Feuchttücher), Verfallsdatum prüfen, Grenzen und Präventionsmethoden besprechen.
- Währenddessen: Wenn das Kondom reißt, wechseln Sie es sofort. Mischen Sie keine Gleitmittel auf Fettbasis (Öle, Vaseline) mit Latexkondomen.
- Después: si hubo incidente, valora PEP VIH (profilaxis post-exposición) cuanto antes (ideal < 72 h). Agenda test según ventana.
Pedir cita.
Warum Präventionsbotschaften nicht ankommen (und wie man sie ankommen lässt)
Was verlangsamt
- Information ≠ Bewusstsein. Die Kenntnis von Fakten führt nicht immer zu einer Verhaltensänderung.
- Falsche Beruhigung bei stillen Infektionen. Chlamydien und Gonorrhöe verursachen möglicherweise keine Symptome.
- Inkonsequente Verwendung von Kondomen. Das Risiko von Oralsex und Praxisänderungen ohne Kondomwechsel wird minimiert.
- Normalisierung von Gelegenheitssex ohne Tests. Sexuelle Netzwerke nehmen zu, aber Tests werden nicht routinemäßig durchgeführt.
- Geringe Risikowahrnehmung. "Das wird mir nicht passieren.
- Psychologische Reaktivität. Moralistische oder Angstbotschaften erzeugen Ablehnung ("sie wollen mich kontrollieren").
- Kognitive Dissonanz. Um Schuldgefühle zu vermeiden, neigen wir dazu, das Risiko zu minimieren.
- Schuldgefühle und Scham. Sie blockieren Beratung und Gespräche.
- Doppelte soziale Botschaft. Das Vergnügen wird gefördert, aber die Infektion wird stigmatisiert → Verwirrung und Schweigen.
Wie wir das Drehbuch ändern
- Eine vorurteilsfreie Sprache, bei der Sorgfalt und Vergnügen im Vordergrund stehen: Auswahl von Kondomen, Gleitmitteln, Impfungen und regelmäßigen Tests.
- Eselsbrücke 1-3-3 in allen Mitteilungen: jährlich / 3-6 Monate / 3 Monate.
- Normalisieren Sie den Test als Sexualhygiene. Dasselbe wie die zahnärztliche Untersuchung.
- Explizite Schadensbegrenzung (MSM und Chemsex): Partnervereinbarungen, PrEP, Barrieren für Oral-/Analsex, vierteljährliche Kontrolluntersuchungen bei hohem Risiko.
- Konkrete und messbare Handlungsaufforderungen: "Bestellen Sie noch diesen Monat einen Test", "Bringen Sie Ihren Partner mit", "Lassen Sie sich impfen, wenn Sie keinen haben".
- Mikro-Botschaften, die wirken:"Keine Symptome ≠ keine STIs","Test + Kondom = Schutz","Sichere sexuelle Gesundheit = Selbstfürsorge + informierte Entscheidungen".
Wie wir Sie bei GUA begleiten: Vertraulichkeit, Tests, Behandlung und Nachsorge
Bei GUA Urología y Andrología bieten wir Ihnen eine vertrauliche und familiäre Atmosphäre. Wir führen auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene STI-Tests durch (Harnröhre, Rektum, Rachen und Serologie), beraten Sie zu Impfungen, leiten gegebenenfalls eine Behandlung ein und planen die Nachsorge. Unser Ansatz ist praktisch, ohne Panikmache, und konzentriert sich auf Ihr Wohlbefinden.
Lernen Sie unser Team kennen: das GUA-Team und die Autorin Dr. Mafe Peraza Godoy.
Vereinbaren Sie noch heute einen Termin
Machen Sie den nächsten Schritt in Richtung einer sichereren sexuellen Gesundheit. Vereinbaren Sie einen Termin für einen STI-Test oder eine Beratung mit unserem Team.
- Telefon: 928 264 695
- E-Mail: info@urologiayandrologia.com
- Buchen Sie Ihren Termin online unter
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"Wer sich um seine sexuelle Gesundheit kümmert, kümmert sich auch um sich selbst. Wir sind hier, um Ihnen zu helfen.

